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Wird dies das MacBook, auf das Einsteiger seit Jahren warten?
👾 Grüße aus der digitalen Welt! Hier ist der Digitale Wochenrückblick!
Apple lädt für Anfang März zu einer "Special Experience" ein - gleich mehrere neue Geräte werden vorgestellt. Unter anderem könnte das günstigste MacBook aller Zeiten dabei sein.
Außerdem: Der Erfinder von OpenClaw wechselt zu OpenAI, Meta patentiert eine makabre KI und PayPal hat aktuell ein Geschenk für Serienfans.
🍎 Neue Apple-Hardware voraus!
Für den 4. März lädt Apple Journalisten und andere Medienschaffende nach New York, London und Shanghai ein. Aber nicht zu einer klassischen Keynote mit Bühne und Livestream, sondern zu einer "Special Apple Experience".
Auf Deutsch: Es gibt neue Geräte zum Anfassen und Ausprobieren.
Erwartet werden ein neues Budget-iPhone, neue iPads, neue MacBook Pros - und ein komplett neues Mac-Modell: Ein günstiges MacBook, vermutlich in bunten Farben.
Auf der Einladung zu der Veranstaltung ist das 3D-Apple-Logo in Gelb, Grün und Blau zu sehen und viele sind der Meinung, dass das genau die Farboptionen für das neue Modell sein werden.
Eine interessante neue Einsteiger-Option dürfte das iPhone 17e sein. Es bekommt den A19-Chip und endlich MagSafe (beim Vorgänger noch schmerzlich vermisst).
Lange Zeit wurde erwartet, dass das neue Gerät auch eine Dynamic Island bekommt. Neuere Gerüchte deuten jedoch darauf hin, dass es bei der alten Notch bleibt.
Beim Preis wird sich vermutlich nichts ändern: Wie schon das 16e wird es das 17e voraussichtlich ab 699 € geben.
Ein vernünftiges Angebot für alle, die nur das Wesentliche am iPhone brauchen. Ich plane, eins zu kaufen und werde darüber berichten.
Daneben kommen neue MacBook Pros mit M5 Pro- und M5 Max-Chips und zwei iPad-Updates, die vor allem eines bringen: genug Arbeitsspeicher für Apple Intelligence, nun auch erstmals beim "normalen" iPad.
Am spannendsten ist jedoch das neue günstige MacBook. Darin verbaut ist kein M-Chip, sondern der A18 Pro aus dem iPhone - dieser liegt leistungsmäßig ungefähr auf dem Niveau des ersten M1.
Der Preispunkt wird irgendwo zwischen 699 und 899 Euro liegen. Das wäre das günstigste MacBook aller Zeiten. Und auch wenn ein iPhone-Chip zunächst gewöhnungsbedürftig klingt: Mit dem A18 Pro kann man erheblich mehr machen als nur surfen, E-Mails abrufen und Dokumente erstellen.
Ein smarter Schachzug von Apple, den Mac-Markt für Nutzer zu öffnen, die bisher wegen des Preises davor zurückgescheut haben (wie auch ich für viele Jahre).
🤖 Wird OpenClaw jetzt zu ClosedClaw?
Vor drei Wochen berichtete ich an dieser Stelle über den Hype rund um OpenClaw. Den KI-Assistenten, der den Computer seines "Besitzers" weitgehend autark steuert und mit dem man über handelsübliche Messenger wie WhatsApp oder Telegram kommuniziert.
Am Sonntag kam dann die Meldung: der aus Österreich stammende OpenClaw-Erfinder Peter Steinberger arbeitet ab sofort für OpenAI.
Sam Altman verkündete die Nachricht auf X und nannte Steinberger ein "Genie":
OpenClaw selbst soll als unabhängige Open-Source-Stiftung weitergeführt werden, so die öffentliche Verlautbarung.
Die Community ist trotzdem gespalten: Manche sehen Steinbergers Einstellung als Ritterschlag, andere haben sein Projekt bereits in "ClosedClaw" umgetauft. Es gibt sogar eine Persiflage-Website gleichen Namens, mit der die erwartete Kommerzialisierung von OpenClaw aufs Korn genommen wird ("Die KI, die das tut, was wir erlauben"):
Ob das Projekt wirklich unabhängig bleibt, nachdem sein Erfinder bei einem der größten KI-Konzerne der Welt anheuert, wird sich zeigen.
Was mich an dieser Geschichte nachdenklich macht, ist weniger die Frage, ob OpenClaw ein Open Source-Projekt bleibt. Sondern der allgemeine Trend: Europa hat zwar durchaus viele KI-Talente. Diese werden aber i.d.R. von US-Firmen "akquiriert", statt Unternehmen bei uns voranzubringen. Das ist auch eine Kulturfrage.
Steinberger hat das selbst ziemlich deutlich formuliert: "In den USA sind die meisten begeistert. In Europa werde ich beschimpft, die Leute schreien REGULIERUNG und VERANTWORTUNG."
Innerhalb von Stunden nach dem OpenClaw-Hype meldeten sich Sam Altman und Meta-CEO Mark Zuckerberg persönlich bei Steinberger.
Aus Europa? Offenbar niemand.
Solange sich das nicht ändert, wird es eine "KI-Offensive Europa" sehr schwer haben.
Noch ein Hinweis, weil mich dazu Anfragen erreichten: OpenClaw ist kein Ersatz für Siri und war auch nie für "normale" Nutzer gedacht. Wer sich nicht wirklich gut mit Technik auskennt, sollte die Finger davon lassen - denn man gibt der KI unter Umständen sehr weitreichende Rechte auf dem eigenen Computer. Wenn man hier nicht weiß, was man tut, rollt man Betrügern gewissermaßen den roten Teppich aus. Vielleicht entsteht durch die Übernahme irgendwann eine Art OpenClaw, das so einfach zu bedienen (und sicher) ist wie ChatGPT.
Ein ClosedClaw, ja. Aber ein für alle zugängliches.
Apple hat im vergangenen Jahr in Großbritannien seine stärkste iCloud-Sicherheitsfunktion auf Regierungsdruck abgeschaltet - und Gefahr für die iCloud-Verschlüsselung könnte auch hierzulande drohen. Denn es gibt ein US-Gesetz, das amerikanischen Behörden die Möglichkeit gibt, Apple stark unter Druck zu setzen. In diesem Video zeige ich dir, was das für deine Daten bedeutet und was du heute dagegen tun kannst, um vorbereitet zu sein.
📰 News der Woche
🪦 Beiträge aus dem Jenseits: Meta patentiert KI für Verstorbene
Meta hat ein Patent für eine KI erhalten, die nach dem Tod eines Nutzers dessen Social-Media-Konto weiterführt. Die KI lernt aus Beiträgen, Kommentaren und Sprachnachrichten - und erstellt dann neue Inhalte im Stil des Verstorbenen. Sogar simulierte Videoanrufe sind im Patent beschrieben. (via Futurism)
Ich würde sagen: die Serie Black Mirror hat langsam ein echtes Problem, denn die Realität ist inzwischen dystopischer als die Fantasie.
💬 WhatsApp bekommt Spoiler-Funktion
Wer in WhatsApp-Gruppenchats schon mal ein Fußballergebnis oder ein Serienende zu früh verraten bekommen hat, kann auf Abhilfe hoffen:
WhatsApp arbeitet an einer speziellen Formatierung für Spoiler-Inhalte. Texte, die man mit zwei senkrechten Strichen umschließt, werden im Chat verborgen und müssen erst angetippt werden. Entdeckt wurde das Feature in einer Beta-Version, freigeschaltet ist es aber noch nicht. (via macerkopf)
📺 PayPal spendiert Kunden einen Monat HBO Max aufs Haus
HBO Max ist seit Januar in Deutschland verfügbar - und wer PayPal nutzt, kann sich jetzt einen Gratismonat sichern. Einfach die PayPal-App öffnen, dort wird das Angebot angezeigt (evtl. unter Mitteilungen schauen).
Das Angebot gilt nur für HBO Max-Neukunden und nur für die ersten 300.000, die zugreifen - also nicht zu lange warten. (via GIGA)
Ich habe es selbst am Freitag ausprobiert und war nach dem ersten Abend durchaus angetan. Die Werbung hält sich in Grenzen ( ca. 2 Werbeblocks à 120 Sekunden pro Stunde). Und das Angebot an Filmen und Serien (Game of Thrones, The Last of Us, White Lotus) kann sich sehen lassen.
Community News
🎤 Umfrage der letzten Ausgabe
In welchen Digital-Kalender trägst du deine Termine ein?
Kommentare:
„Mein Kalender hängt an der Wand und dort stehen meine Termine.( Privat ist Privat und nichts für die Digitalisierung )“
„Meine Frau und ich haben einen gemeinsamen Apple-Kalender, funktioniert für unsere Anforderungen ideal"
"Ich benutze wegen der gewohnten Vernetzung den Google Kalender, und dass seit über 15 Jahren. Die verschiedenen Ansichten sind besser als beim Apple Kalender. "
In der neuen Umfrage der Woche möchte ich von dir wissen: Hast du den erweiterten Datenschutz für iCloud bei dir aktiviert?
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