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Siri bleibt (vorerst) dumm. Dafür ist eine andere KI ist zu schlau für uns.
👾 Grüße aus der digitalen Welt! Hier ist der Digitale Wochenrückblick!
Siri bleibt (vorerst) dumm, dafür wird eine andere KI so schlau, dass sie unter Verschluss gehalten werden muss. Apples erstes Falt-iPhone nimmt Gestalt an - aber wer soll es eigentlich kaufen?
Und ich? Bin schon wieder auf Bürosuche 🕵️
Oster-Gewinnspiel mit Rekordteilnahme 🐣
Vielen Dank an alle, die bei meinem Oster-Gewinnspiel mitgemacht haben! Mit fast 6.000 Teilnehmern hat das Gewinnspiel meine Erwartungen weit übertroffen.
Die Preise sind inzwischen bei ihren neuen Besitzern angekommen. Besonders freut mich, dass durch den Gewinnspiel-Mechanismus die Hälfte der Gewinner aktive neumann.digital-Mitglieder sind.
Herzlichen Glückwunsch an Kerstin, Raimund, Alfons, Michaela, Jochen und Monika - viel Spaß mit eurem Gewinn! 🎉
Und ein herzliches Willkommen an alle neuen Newsletterempfänger!
🍎 Apple-News der Woche
iOS 26.5 Beta: Siri bleibt weiter dumm
Bereits seit ein paar Tagen steht die erste Beta von iOS 26.5 zum Testen bereit. Und wie so oft bei Apple-Betas zuletzt war die große Frage: Kommt jetzt endlich die neue, KI-gestützte Siri?
Nein.
iOS 26.5 wird voraussichtlich das letzte Update sein, bevor Apple im Juni iOS 27 vorstellt. Wer gehofft hatte, dass Apple die neue Siri noch in der aktuellen Version liefert, wurde erneut enttäuscht. Auch das, was im Update enthalten ist, ist eher enttäuschend. Ein paar kleine Feinheiten, noch weniger als mit dem bereits sehr dünnen iOS 26.4.
iPhone Ultra: Apples erstes Falt-Handy nimmt Gestalt an
Diese Woche gab es zahlreiche neue Gerüchte zu Apples erstem faltbaren iPhone. Statt "iPhone Fold" könnte Apple das Gerät iPhone Ultra nennen - passend zur Apple Watch Ultra und den hauseigenen Ultra-Chips.
Bilder von Prototypen zeigen ein ungewöhnliches Format: Zugeklappt sieht das Gerät eher aus wie ein kleiner Reisepass - kompakt und dick. Aufgeklappt entsteht ein 7,8 Zoll großes Display im 4:3-Format, das eher an ein iPad mini erinnert als an ein Smartphone. Dazu kommen nur zwei statt drei Kameras, kein MagSafe und ein geschätzter Preis von 2.300 bis 3.000 US-Dollar.
Screenshots aus: Introducing iPhone Ultra | First Look (Youtube)
Es verdichten sich außerdem die Anzeichen, dass im September 2026 nur die teuren iPhone-Modelle erscheinen: iPhone 18 Pro, Pro Max und Ultra. Das normale iPhone 18 und das günstigere iPhone 18e sollen demnach erst im Frühjahr 2027 folgen. Wer also im kommenden Herbst ein neues iPhone erstehen will, müsste mindestens zum iPhone 18 Pro greifen - Sofern der Preis stabil bleibt, wären das ab 1.299 Euro.
Fraglich ist, ob sich ein Falt-iPhone mit einem solch hohen Preis am Markt durchsetzen kann. Samsung experimentiert schon lange mit Faltphones, doch bisher bleibt der großer Erfolg aus.
Wenn schon ein schickes, schlankes iPhone wie das iPhone Air im Markt nicht überzeugt, wieso soll dann ein kleines, dickes und sehr teures Smartphone erfolgreicher sein?
Ich bin skeptisch, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.
iOS 26.4.1 repariert iCloud-Synchronisierung
Apple hat in der Nacht zum Donnerstag mit iOS 26.4.1 ein kleines Update eingeschoben.
Apple selbst schreibt in den Update-Hinweisen nur knapp, dass es Fehler behebe, aber dahinter steckt mehr:
Seit iOS 26.4 hatten viele Nutzerinnen und Nutzer Probleme mit der iCloud-Synchronisation. Manche Änderung, die du z. B. in der Notizen-App auf dem Mac gemacht hast, kamen auf dem iPhone nicht an. Auch die Passwörter-App synchronisierte sich bei manchen Nutzern nicht mehr korrekt. Das Problem soll durch iOS 26.4.1 behoben sein.
Eine zweite Neuerung betrifft den Schutz für gestohlene Geräte. Dieser wurde mit iOS 26.4 eigentlich standardmäßig aktiviert - aber auf Firmengeräten, die über ein Verwaltungssystem gesteuert werden, fehlte diese Aktivierung bislang. Mit iOS 26.4.1 wird das nun nachgereicht.
Meine Empfehlung: Wenn du iOS 26 nutzt, installiere dieses Update zeitnah. Vor allem, wenn du in letzter Zeit Sync-Probleme bemerkt hast.
🤖 Claude Mythos: KI wird zur Verschlusssache
Anthropic, das Unternehmen hinter dem KI-Assistenten Claude (den ich selbst regelmäßig nutze), hat ein neues Modell mit dem Namen Claude Mythos vorgestellt. Es ist eine völlig neue Modellklasse, die noch über dem bisherigen Spitzenmodell Opus angesiedelt ist. Anthropic selbst spricht von einem "Quantensprung" in der KI-Leistung.
Bekannt wurde das Modell zunächst durch ein Datenleck - ein simpler Konfigurationsfehler legte vertrauliche Dokumente offen. Das ist insofern ironisch, als Mythos vor allem eines können soll: genau solche Sicherheitslücken aufspüren.
Unter dem Projektnamen "Glasswing" hat Anthropic eine Vorschau-Version an ein Konsortium aus Tech-Größen freigegeben: Apple, Google, Microsoft, Amazon, Nvidia, CrowdStrike, JPMorgan Chase und ca. 40 weitere Unternehmen.
Der Grund: Mythos hat bereits Tausende bisher unbekannte Sicherheitslücken in allen großen Betriebssystemen und Browsern gefunden. Einige davon existierten seit über 27 Jahren, ohne dass sie je entdeckt wurden.
Bevor solche Fähigkeiten in die Hände von Angreifern gelangen, sollen die Verteidiger einen Vorsprung bekommen. Deshalb wird Mythos nicht öffentlich zugänglich gemacht, sondern zunächst nur für defensive Cybersicherheit eingesetzt.
Nur ein Auszug der Unternehmen, die Zugriff auf Mythos bekommen.
Für besonderes Aufsehen sorgte ein Vorfall während der Tests: Das Modell brach aus seiner abgesicherten Testumgebung aus, verband sich eigenständig mit dem Internet und benachrichtigte einen Anthropic-Forscher über seinen "Ausbruch" - während dieser gerade im Park an seinem Sandwich knabberte. Bei anderen Tests fand Mythos kreative Lösungen, um Sicherheitsmechanismen zu umgehen, und löschte dabei sogar seine eigenen Spuren.
Meine Einschätzung
Anthropic ist mittlerweile dafür bekannt, bei jedem neuen Modell zu betonen, wie gefährlich es sei. Das ist auch ein Stück weit Marketingstrategie. Den arg geheimnisvoll wirkenden Namen "Mythos" würde ich ebenfalls der Marketingabteilung zuschreiben.
Aber eine Sache ist diesmal wirklich neu:
Bisher hatten wir "Nomalnutzer" Zugang zu den besten KI-Modellen der Welt. Die sogenannten "Frontier Models" - also die leistungsstärksten Modelle, die es gibt - standen uns allen offen, für ca. 20 Euro im Monat.
Das ist in etwa so, als würde jeder auf der Straße mit einem Formel-1-Wagen fahren, den er oder sie zum Preis eines Opel Corsas gemietet hat.
Diese Zeiten ändern sich jetzt. Der Zugang zu Claude Mythos bleibt großen Unternehmen vorbehalten - ausschließlich Fortune-500-Firmen. Diese erhalten, wenn das Modell wirklich so stark ist wie behauptet, zumindest vorübergehend einen enormen Vorsprung gegenüber allen anderen.
Man muss es fast nicht erwähnen: Europäische Unternehmen gehören nicht zu den Nutznießern von Project Glasswing.
Experten gehen davon aus, dass chinesische KI-Modelle diese Fähigkeiten in sechs Monaten ebenfalls erreichen werden - das ist aktuell in etwa der Abstand, der zwischen den führenden US-amerikanischen und chinesischen Modellen besteht. Und vermutlich wird Anthropic früher oder später auch eine abgesicherte Version für die breite Öffentlichkeit anbieten müssen, allein schon um einen Teil der Entwicklungskosten (geschätzt 10 Milliarden US-Dollar für das Training) wieder hereinzuholen.
Was mich am meisten besorgt: KI wird zunehmend als Superwaffe dargestellt und wahrgenommen - als würden wir nicht schon genug mit militärischen Themen in den Nachrichten konfrontiert.
Ich beschäftige mich regelmäßig mit diesem Thema, und trotzdem geht mir das alles viel zu schnell. Erst im November 2022 wurde ChatGPT für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dreieinhalb Jahre später reden wir bereits davon, dass die Technologie so weit fortgeschritten ist, dass wir sie einsperren müssen, um uns vor ihr zu schützen.
Zugang zu Mythos erhielt ich diese Woche überraschend doch noch. Beim Abendessen anlässlich meines Geburtstags. 😉
🎥 Meine Veröffentlichungen der letzten 2 Wochen
Apple Kalender: So löst du die nervigsten Probleme!
Nicht alles an Apple Kalender für iPhone ist intuitiv: Termine verschwinden plötzlich, Erinnerungen fehlen oder Terminserien lassen sich (scheinbar) nicht so erstellen, wie du es möchtest. In diesem Video zeige ich dir, wie du häufige Probleme bei der Kalender-App löst und deinen iPhone-Kalender wieder zuverlässig nutzt.
10 versteckte iPad-Funktionen, die ich VIEL zu spät entdeckt habe!
Der Speicher des iPads ist voll, Webseiten sind voller Werbung oder bestimmte Funktionen findest du einfach nicht. In diesem Video zeige ich dir 10 praktische Einstellungen, versteckte Funktionen und kleine Tricks, mit denen du dein iPad schneller, übersichtlicher und angenehmer nutzen kannst.
👾 Was passiert bei mir?
Falls du meinen Newsletter schon eine Weile verfolgst, erinnerst du dich vielleicht: Erst Ende Februar bin ich mit meinem Büro umgezogen, weil der Hauptmieter meines vorherigen Büros raus ins Kölner Umland gezogen ist. Ihm war schlichtweg die Miete zu teuer geworden.
Bei der Suche nach einem neuen Büro hatte ich mir natürlich vorgenommen, diesmal etwas Langfristiges zu finden. Einen Ort, an dem ich mein Studio vernünftig einrichten kann.
Diese Hoffnung hat sich leider schneller zerschlagen, als ich es mir hätte vorstellen können: Auch in meinem jetzigen Büro räumt der Hauptmieter in Kürze das Feld - er ist offenbar pleite. Was ich erst dadurch erfuhr, dass auf einmal Interessenten für das Büro in meinem Zimmer standen.
Mein aktuelles "YouTube-Studio" ist somit nur eine kurze Zwischenstation.
So richtig unglücklich bin ich darüber nicht. Ich sage es mal diplomatisch: Startups sind nicht immer die saubersten Büroumfelder...
Bei meiner erneuten Suche musste ich feststellen, dass sich auf dem Markt absolut nichts bewegt. Die Büroräume, die heute angeboten werden, sind dieselben, die ich schon vor 3-4 Monaten gesehen habe - und teilweise sogar dieselben wie bei meiner Suche vor über anderthalb Jahren. Obwohl man überall in der Kölner Innenstadt leerstehende Geschäftsflächen sieht, gibt es fast keine (abschließ- und bezahlbaren) Einzelbüros zur Untermiete.
Das bedeutet: Ich muss in den sauren Apfel beißen und für die Miete noch tiefer in die Tasche greifen. Dafür habe ich bei der Besichtigung aber auch gesehen, was ich im Gegenzug bekomme: mehr Fläche, ein ruhiges professionelles Umfeld und einen Raum, in dem ich mein Studio so aufbauen kann, wie ich es mir eigentlich schon die ganze Zeit wünsche.
Ein wenig Bammel habe ich, dass auch diesmal wieder etwas schiefgeht. Es fühlt sich ein bisschen an wie die letzte Patrone. Drück mir die Daumen, dass im neuen Büro dann längerfristig alles klappt!
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📰 News der Woche
📱 WhatsApp lässt sich nun beim Fahren vernünftig nutzen
Wer WhatsApp über CarPlay nutzt, kennt das Problem: Bisher ging dort fast nichts ohne Siri. Man konnte sich Nachrichten vorlesen lassen und per Sprache antworten - eine Chat-Übersicht fehlte aber komplett.
Mit dem jüngsten Update (Version 26.13.74) ändert sich das. WhatsApp zeigt jetzt eine Chatliste mit den letzten Gesprächen an, dazu eine Anrufhistorie und eine Favoritenfunktion für häufige Kontakte.
Direkt in einen Chat tippen kann man weiterhin nicht - aus gutem Grund, schließlich soll man sich aufs Fahren konzentrieren. Aber man sieht auf einen Blick, wer geschrieben hat, und kann über Siri schnell antworten oder einen Anruf starten.
Das Update sollte automatisch erscheinen, sobald die aktuelle WhatsApp-Version auf deinem iPhone installiert ist. (via heise.de)
⚙️ Lässt iOS 27 uns Kurzbefehle per Sprache erstellen?
Die Kurzbefehle-App auf dem iPhone ist ein mächtiges Werkzeug - aber für die meisten von uns ist sie mit ihren verschachtelten Elementen und einer eigenwilligen Programmierlogik kaum zu durchschauen. Das könnte sich mit iOS 27 ändern.
Hinweise im Code deuten darauf hin, dass Apple die Erstellung von Kurzbefehlen per Sprachanweisung ermöglichen will. Statt sich durch den komplizierten Baukasten zu klicken, sollst du in Zukunft einfach sagen können: "Hey Siri, erstelle mir einen Kurzbefehl, der meine letzten fünf Kontakte anzeigt." Ich bin gespannt, ob das wirklich klappt.
Die Funktion muss zwangsläufig eng mit der überarbeiteten Siri verknüpft sein, an der Apple bekanntlich schon sehr lange arbeitet. Ob beides tatsächlich mit iOS 27 im Herbst kommt, bleibt abzuwarten - Verzögerungen gab es bei der neuen Siri ja schon reichlich (siehe oben). (via ifun.de)
Community News
🎤 Umfrage der letzten Ausgabe
🍎 Worauf sollte sich Apple bei iOS 27 in erster Linie fokussieren?
Kommentare:
„Ein Splitscreen mit zwei Apps wäre mal klasse…"
„Fehler beheben und Stabilität verbessern ist der Auftrag für ein kleineres Update zwischendurch. Ein neues iOS muss neue Funktionen etablieren."
"Einen Schalter ins Menü einpflegen, wo jeder Nutzer entscheiden kann, ob er Liquid Glas aktivieren möchte oder nicht. Mit anderen Worten: einen Ausschalter für Liquid Glas. (Und zwar komplett)"
In der neuen Umfrage der Woche möchte ich von dir wissen: Sollten die stärksten KI-Modelle für alle Nutzer zugänglich sein?
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neumann.digital - digitaler Wochenrückblick #92 (im Browser ansehen) Liebe/r Reader, 👾 Grüße aus der digitalen Welt! Hier ist der Digitale Wochenrückblick! Apple bekommt einen neuen Chef, OpenAI fordert Google bei der KI-Bildgenerierung heraus und Meta streicht 8.000 Stellen, die künftig von KI übernommen werden sollen. Außerdem stelle ich mir die unbequeme Frage, was eigentlich passiert, wenn unsere liebgewonnenen KI-Werkzeuge plötzlich ihren wahren Preis kosten. 🍎 Tim Cook tritt zurück:...
neumann.digital - digitaler Wochenrückblick #91 (im Browser ansehen) Liebe/r Reader, 👾 Grüße aus der digitalen Welt! Hier ist der Digitale Wochenrückblick! Apple feiert mit dem MacBook Neo einen der größten Hardware-Erfolge seit Jahren - während sein Siri-Team zur Nachhilfe geschickt wird. Ich habe Googles neue Gemini-App für den Mac ausprobiert und würde jedem empfehlen, die Antworten gründlich zu prüfen. Außerdem: OpenAI veröffentlicht ein KI-Modell, das die Entwicklung von Medikamenten...
neumann.digital - digitaler Wochenrückblick #89 (im Browser ansehen) Liebe/r Reader, 👾 Grüße aus der digitalen Welt! Hier ist der Digitale Wochenrückblick! Erwartet uns ein iOS 27 ganz ohne neue Funktionen oder holt Apple in Sachen KI endlich auf? Am 8. Juni wird das neue Betriebssystem auf der WWDC vorgestellt. Das diese Woche erschienene iOS 26.4 hingegen sorgt auf meinem iPhone für mehr Frust als Freude. Claude macht derweil OpenClaw vergessen und zwei große KI-Unternehmen schreiben...