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👾 Grüße aus der digitalen Welt! Hier ist der Digitale Wochenrückblick!
Bald ist es schon zu spät, ein frohes neues Jahr zu wünschen - nicht nur in der Weltpolitik ist schon einiges geschehen, ebenso bei mir und sicher auch bei dir - also wünsche ich dir an dieser Stelle, dass dein persönliches 2026 genau so verläuft, wie du es dir wünschst!
An meinem 2026er-Lächeln sollte ich vielleicht noch feilen.
Nach dem Rückblick in der letzten Ausgabe folgt heute ein Ausblick: Wir schauen uns an, mit welchen Apple-Veröffentlichungen wir in diesem Jahr rechnen dürfen. Da ist natürlich eine ordentliche Portion Spekulatius dabei, manches kann man jedoch mit einiger Gewissheit prophezeien - ein neues normales iPhone zählt überraschenderweise nicht dazu.
Außerdem hat mein YouTube-Kanal (mindestens) einen prominenten Zuschauer, wie ich am Neujahrstag erfuhr.
🍎 Apple-Ausblick auf 2026
Kein neues Standard-iPhone in 2026?
Apple bricht voraussichtlich mit einer Tradition, die seit vielen Jahren Bestand hat: Es wird 2026 laut übereinstimmender Berichte kein neues Standard-iPhone geben. Das iPhone 17 bliebe damit ganze 18 Monate lang das aktuelle Basismodell.
Bleibt das iPhone 17 länger als seine Vorgänger im Rampenlicht der Apple Stores?
Nach dieser Prognose erscheinen im Herbst 2026 nur das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und vermutlich das erste faltbare iPhone auf den Markt. Das "normale" iPhone 18 hingegen käme erst im Frühjahr 2027, zusammen mit dem iPhone 18e und einer neuen Version des iPhone Air (falls es Apple nach dem ersten Air-Flop wirklich nochmal darauf ankommen lässt).
Der Grund für die Verschiebung ist strategischer Natur: Apple hätte bei gleichzeitiger Veröffentlichung schlichtweg zu viele Modelle auf dem Markt, die sich gegenseitig kannibalisieren könnten.
Vor diesem Licht erscheint die letztjährige Entscheidung nachvollziehbar, das Standard-iPhone 17 mit vielen Funktionen auszustatten, die sonst den Pro-Modellen vorbehalten waren. Schließlich muss dieses Modell sich länger im Markt behaupten können als seine Vorgänger.
Siri wird endlich schlau (jetzt bitte wirklich)
Die wichtigste Neuerung kommt hoffentlich im Frühjahr 2026: eine komplett überarbeitete Siri, die den Kontext auf dem Bildschirm versteht, so wie ChatGPT und Co., und Informationen aus verschiedenen Apple-Apps miteinander verknüpfen kann.
Du kannst dann dein iPhone fragen "Wann landet der Flug meiner Mutter?", und Siri schaut selbstständig in deinen E-Mails und deinem Kalender nach und gibt dir die Antwort, ohne dass du selbst nachschlagen musst (was wir in dem Fall dennoch tun, damit die Mutter nicht am Flughafen strandet).
HomePod Touch / HomePad
Ebenfalls im Frühjahr soll mit dem HomePod Touch bzw. schöner: HomePad ein neues Gerät kommen: Das ist eine Art Kreuzung aus dem HomePod und einem iPad, mit dem man die smarten Geräte im Haus ansprechen und Musik abspielen kann.
So plump sieht das HomePad wohl kaum aus (Bild: 9to5mac.com)
Erwartet wird ein Preispunkt von etwa 200 US-Dollar. Dieses Produkt steht und fällt jedoch mit einer smarteren Siri, denn darüber soll das neue Gerät größtenteils bedient werden. Das HomePad soll sogar ein eigenes Betriebssystem mit dem Namen HomeOS bekommen.
Gemunkelt wird außerdem, Apple könnte eigene neue Smart Home-Geräte veröffentlichen, etwa eine Kamera oder einen digitalen Türspion.
iPhone 18 Pro: Endlich ohne schwarze "Insel"?
Beim iPhone 18 Pro im September 2026 könnte die schwarze "Dynamic Island" oben im Display wegfallen. Diese wird aktuell noch für Face ID benötigt. Die Gesichtserkennung könnte jedoch komplett unter die Bildschirmoberfläche wandern, sodass nur noch eine kleine Kameralinse verbliebe.
So stellt sich die KI ein iPhone ohne Dynamic Island vor (Bild: indiatoday.in)
Der Vorteil: Größere Displayfläche und möglicherweise mehr Platz für einen größeren Akku oder andere Bauteile.
Kommt das faltbare iPhone?
Im September könnte auch Apples erstes faltbares iPhone kommen. Es soll sich wie ein Buch aufklappen lassen und hätte dann eine Bildschirmdiagonale von fast 20 Zentimetern.
Offenbar ist es Apple gelungen, den Bildschirm dieses iPhones so zu gestalten, dass man keinen "Knick" entlang der Faltlinie wahrnimmt. Die Frage ist jedoch, wie so oft: Kann die Qualität auch bei Massenproduktion gewährleistet werden? Falls das noch nicht der Fall ist, könnte sich das "iPhone Fold" (so wird es eher nicht heißen) auch in das kommende Jahr verschieben.
So oder so: Dieses iPhone wird richtig teuer. Experten rechnen mit über 2.000 EUR. Sicher kein Smartphone für jedermann/frau, aber in Asien gibt es dafür anscheinend einen Markt.
Budget-MacBook und Touchscreen-Mac
In der ersten Jahreshälfte dürfen wir ein MacBook Air mit M5-Chip erwarten - hier werde ich vermutlich zuschlagen, nachdem mein Lenovo-Laptop aus 2022 langsam wirklich in die Jahre gekommen ist und mich der stetige Wechsel zwischen MacOS und Windows immer wieder in Tastenkürzel-Verwirrung stürzt. Man ist ja nicht mehr der Jüngste.
Ende 2026 oder Anfang 2027 soll dann ein komplett neu gestaltetes MacBook Pro kommen - mit Touchscreen! Bei diesem Gerücht bin ich skeptisch, denn nach der "Macisierung" des iPads mit iPadOS 26 würde eine "iPadisierung" des Macs die gerade vorgenommene iPad-Aufwertung wieder zunichte machen und eine klare Produktpositionierung erschweren.
Weniger spekulativ ist da das neue MacBook für schmalere Geldbeutel, das nur mit einem iPhone-Chip anstelle eines M-Chips ausgestattet sein soll. Das könnte für alle interessant sein, die die Leistung der neuen M-Chips für ihren Alltag sowieso nicht benötigen und bisher aus Kostengründen einen MacBook-Kauf gescheut haben.
Smarte Brillen statt Vision Pro 2
Eigentlich werkelte man bei Apple schon eine Weile an einer leichteren Version der Vision Pro - doch die Verkaufszahlen der ersten Vision Pro sind so schlecht (auch nach dem Upgrade auf einen M5-Chip), dass man dieses Projekt offenbar stoppte.
Stattdessen rücken sogenannte Smart Glasses in den Fokus, wie sie Meta und RayBan anbieten und die auf diesem Feld nun schon einen respektablen Vorsprung haben.
Für hypothetische "Apple Glasses" lieferte mir Google Gemini dieses Produktfoto.
Smart Glasses von Apple werden jedoch nicht mehr für dieses Jahr erwartet. Im übrigen glaube ich nach wie vor, dass sich diese Geräte langsamer durchsetzen werden, als es sich die Produktmanager der Tech-Konzerne erhoffen - auch in Ländern, in denen Datenschutz eine kleinere Rolle spielt als bei uns.
Meine Einschätzung
Nach einigen Jahren, in denen zwar die Hardware-Qualität hervorragend war, die Software jedoch viel zu wünschen übrig ließ, muss Apple die neue Siri unbedingt gelingen - auch wenn man dazu die Hilfe von Konkurrent Google benötigt.
Auf dem Gebiet der Software (Siri und evtl. HomeOS) wird sich entscheiden, ob 2026 nach dem holprigen 2025 wieder ein besseres Jahr für Apple wird. Neben Siri würden auch echte neue iPhone-Funktionen nicht schaden, nachdem man sich vergangenes Jahr vor allem auf das Design stürzte (und das mit fraglichem Erfolg, siehe unten).
Während ständig über das faltbare iPhone geschrieben wird, glaube ich, dass gute Verkaufszahlen beim neuen "Billig"-MacBook mit iPhone-Chip und ein erfolgreiches HomePad viel wichtiger für Apple sein werden, um den Status als eines der führenden Tech-Unternehmen zu behaupten
Multitasking funktioniert bei Menschen bekanntlich nicht besonders gut. Aber iPads können das!
Allerdings gibt es seit iPadOS 26 nominell gleich drei Multitasking-Modi mit unterschiedlich vielen Funktionen. Das kann besonders Einsteiger verwirren. Im neuen Video zeige ich dir, was bei den 3 Modi möglich ist - und was nicht.
Welchen iPad Multitasking-Modus nutzt du? Mach mit bei der Umfrage der Woche.
Auf meinem Tutorial-Kanal zu Jahresbeginn erschienen: In diesem Tutorial zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du mit KI aus deinem persönlichen Jahresrückblick 2025 einen Song erstellst, den sich auch andere gerne anhören. Und das können auch Anfänger - ganz ohne Kosten oder Musikkenntnisse!
Bizarrer Jahresstart mit Stuckrad-Barre
Mein 2026 fackelte nicht lange mit Überraschungen: Kurz nach dem Aufstehen am 1. Januar flatterte auf meiner Mitgliederplattform Steady (dort, wo man meine Unterstützermitgliedschaft und das Digitale Lernpaket buchen kann) eine Nachricht herein.
Ein Mitglied hatte gerade die aktuelle Ausgabe des Podcasts Hotel Matze gehört. Die Sendung von Gastgeber Matthias Hielscher ist einer der drei meistgehörten Interview-Podcasts Deutschlands.
Was hat das mit mir zu tun? In der aktuellen Ausgabe plauderte "Matze" mit dem Journalist und Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre über allerlei Themen. Und der, so stellte sich heraus, schaut meine Videos zur Vertiefung seiner iPhone-Kenntnisse.
Niedergeschrieben (s.u.) klingen seine Worte über mich zwar etwas wirr (und nein, das war nicht der Silvester-Alkohol, wie einer kommentierte. Stuckrad-Barre lebt seit 2006 abstinent), aber wenn man sich die Stelle anhört, versteht man: er lernt gerne mit meinen Videos, es sind ihm nur zu viele Funktionen/Informationen auf einmal:
Es fühlt sich bizarr an, wenn jemand, den man nur aus den Medien kennt, überraschend Bezug auf einen nimmt - noch dazu in einem Podcast mit Millionen Hörern. In den folgenden Tagen wiesen mich noch einige Ex-Kollegen und Freunde auf die Podcast-Referenz hin.
Ich tat also, was man eben tut, wenn die eigene Arbeit von einem Prominenten gelobt wird: Ich verbreitete die frohe Kunde auf YouTube und Instagram, bei Instagram markierte ich dabei Hotel Matze wie auch meinen prominenten Zuschauer.
Zu meiner noch größeren Überraschung schickte mir Herr von Stuckrad-Barre, oder Benjamin, wie ich ihn offenbar nennen darf, sogar eine nette Nachricht mit diesem Abschiedsgruß
Was habe ich nun daraus gelernt?
Auch Prominente möchten gerne mehr über die Funktionen ihres iPhones erfahren.
Man sollte nie unterschätzen, wen man alles durch YouTube erreichen kann.
Das digitale Lernpaket mit Begleitskripten zu meinen Videos wäre perfekt für Benjamin von Stuckrad-Barre, damit er alle Funktionen der Apps in seinem eigenen Tempo lernen kann 😉 (leider habe ich mich nicht getraut, ihn darauf hinzuweisen)
Ist dir 2026 auch schon etwas passiert, mit dem du nie gerechnet hättest?
📰 News der Woche
🏥 ChatGPT Health kommt - aber noch nicht zu uns
OpenAI hat einen neuen Gesundheitsbereich für ChatGPT vorgestellt: ChatGPT Health kann sich mit Apple Health verbinden und Gesundheitsdaten auswerten - etwa Schritte, Herzfrequenz oder Schlafmuster.
Der neue Assistent soll dabei helfen, medizinische Befunde zu verstehen oder Arztbesuche vorzubereiten. Offiziell ist er natürlich nicht dazu gedacht, diese zu ersetzen, obwohl genau das passieren könnte, wenn man sich den Arzt nicht leisten kann.
Bei uns stellt sich diese Frage noch nicht, denn aufgrund der Datenschutzgesetze ist ChatGPT Health vorerst nicht in der EU, der Schweiz oder Großbritannien verfügbar. (via heise.de)
📱 Liquid Glass kein Hit: nur 16% weltweit nutzen iOS
Nur etwa 16 Prozent aller iPhones weltweit laufen aktuell mit iOS 26 - und das mehrere Monate nach der Veröffentlichung. Zum Vergleich: iOS 18 war im Januar 2025 bereits auf 63 Prozent aller iPhones installiert. Der Hauptgrund ist vermutlich das neue Design "Liquid Glass" mit halbtransparenten Elementen, verschwommenen Hintergründen, die eine gewisse Umstellung erfordern. Der Mensch ist eben Gewohnheitstier. (via Macerkopf)
Ich würde allerdings nicht empfehlen, noch wesentlich länger auf iOS 18 zu bleiben, da man sein iPhone dadurch Sicherheitsrisiken aussetzt. Seit 12. Dezember veröffentlicht Apple keine Sicherheitsupdates mehr für das alte Betriebssystem.
Community News
🎤 Umfrage der letzten Ausgabe
Aktuell wird über Klarnamenpflicht im Internet bzw. in sozialen Medien debattiert. Welche Lösung bevorzugst du?
Kommentare:
"Ich halte es für unglücklich, wenn man Klarnamen benutzen müsste. Aggressive Menschen, Kriminelle und Stalker machen einen selbst heute schon zu leicht ausfindig und stellen einem nach, das würde das Internet tatsächlich noch gefährlicher machen für seine Nutzer."
"Es wird endlich Zeit! Direkt mit Ausweis, der hinterlegt werden muss."
"Um bei kriminellen Handlungen, Beleidigungen und ähnlichem effektiv einschreiten oder Anzeige erstatten zu können, sollten Plattformbetreiber die Namen und Anschriften ihrer Nutzer kennen. Daher unterstütze ich Option 2:"
In der neuen Umfrage der Woche möchte ich von dir wissen, welchen iPad Multitasking-Modus du bevorzugst.
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neumann.digital - digitaler Wochenrückblick #79 (im Browser ansehen) Liebe/r Reader, 👾 Grüße aus der digitalen Welt! Hier ist der Digitale Wochenrückblick! Das Jahr 2025 ist am Austrudeln und klassischerweise ist das der Moment, einmal zurückzublicken. In dieser Ausgabe findest du daher einmal einen Jahresrückblick zu Apple, unterteilt in das Gute, das Schlechte und das Fragwürdige. Außerdem wage ich einen persönlichen Jahresrückblick, gestützt durch Zahlen, Daten und Fakten, die einem die...
neumann.digital - digitaler Wochenrückblick #77 (im Browser ansehen) Liebe/r Reader, 👾 Grüße aus der digitalen Welt! Hier ist der Digitale Wochenrückblick! Heute mit einer etwas anderen Ausgabe: vom Küchentisch statt aus meinem Büro. Apple hat alle Experten mit iOS 26.2 überrascht, wenn auch eher mit dem Termin als mit dem Inhalt. Außerdem: OpenAIs erstes Update nach dem "Code Red" ist da: GPT 5.2. Bringt das neue Flaggschiff-Sprachmodell ChatGPT wieder an die Spitze? 🍎 iOS 26.2 ist da - ein...
neumann.digital - digitaler Wochenrückblick #76 (im Browser ansehen) Liebe/r Reader, 👾 Grüße aus der digitalen Welt! Hier ist der Digitale Wochenrückblick! Heute werfen wir einen Blick auf die vielen Abgänge von Top-Managern bei Apple - und warum das zumindest in einem Fall sogar eine gute Nachricht sein könnte. OpenAI-Chef Sam Altman ruft derweil "Alarmstufe Rot" aus - ist der ChatGPT-Vorsprung dahin? Und: ich habe Googles neuen Bildgenerator getestet. Ergebnis: Ich kann KI-Bilder nicht mehr...