Was Apple für 2025 plant


neumann.digital - digitaler Wochenrückblick #39

Liebe/r Reader,

👾 Grüße aus der digitalen Welt! Hier ist der Digitale Wochenrückblick.

Diese Woche werfen wir ein Blick voraus auf das Apple-Jahr 2025. Außerdem suchen Google und Microsoft Wege, KI in ihrer Business-Software zu refinanzieren und ich darf mich voraussichtlich schon bald über Unterstützung freuen.

Apples Produktkalender für 2025

Das vergangene Apple-Jahr war, abgesehen von den neuen Mac-Modellen, in Bezug auf neue Produkte eher enttäuschend (siehe Ausgabe 36). Umso mehr ist Apple für das Jahr 2025 gefordert und es ist bereits grob bekannt, was in Cupertino auf dem Produktkalender steht. Hier die wichtigsten der über 20 neuen geplanten Veröffentlichungen:

Die MacBook Air Modelle (13 und 15 Zoll) bekommen den neuen M4-Chip. Die Produktion läuft bereits.

Die neuen iPad-Modelle für Einsteiger werden mit schnelleren Prozessoren ausgestattet und Apple Intelligence unterstützen. Vermutet wird ein A17 Pro chip und 8 GB Arbeitsspeicher statt der bisherigen 4 GB. Auch neue iPad Air-Modellewerden für 2025 erwartet.

Das iPhone SE erhält nach drei Jahren ein komplett neues Design. Der Home-Button verschwindet, stattdessen kommt Face ID zur Gesichtserkennung. Der Preis wird voraussichtlich etwas über den bisherigen Modellen liegen.

Eine echte Neuheit ist das iPhone 17 Air. Es wird etwa 2 Millimeter dünner als die bisherigen iPhones und nutzt Apples eigenen Mobilfunk-Chip. Mit diesem Modell testet Apple auch neue Technologien für mögliche faltbare Geräte in der Zukunft.

Neu ist auch ein Smart Home Hub mit 7-Zoll-Bildschirm. Das Gerät lässt sich an der Wand oder auf dem Tisch platzieren und dient zur Steuerung des Smart Homes sowie für Videoanrufe. Die Markteinführung ist für Frühjahr geplant, könnte sich aber verzögern, da das System eng mit kommenden iOS-Updates verbunden ist.

Die Apple Watch erhält 2025 weitere Gesundheitsfunktionen: Eine Blutdruckmessung kommt in die Ultra- und normalen Series-Modelle. Die günstigere SE-Version hingegen bekommt ein neues Design.

Weitere Updates für 2025:

  • Ein neuer AirTag mit größerer Reichweite
  • Überarbeitete Versionen von HomePod mini und Apple TV
  • Eine neue Gesundheitstrainer-App mit KI-Funktionen (Apple Coach, siehe unten)

Was fehlt auf der Liste? Die Datenbrille Vision Pro, 2023 noch DAS Highlight der WWDC Keynote. Eine neue Version mit M5-Chip ist erst für 2026 geplant. Mal sehen, ob es wirklich dazu kommt, nachdem sich die Vision Pro immer klarer als Flop entpuppt.


🤖 Google und Microsoft: Zweifelhafte KI-Dreingaben

Google hat eine wichtige Änderung für seine Workspace-Nutzer angekündigt,die auf den ersten Blick großzügig erscheint, bei genauerer Betrachtung aber Fragen aufwirft:

Der Tech-Gigant wird seine KI-Funktionen künftig in seine Workspace-Tarife integrieren. Also in die Profi-Versionen von Gmail, Docs, Sheets, Meet, Chat, Vids und mehr.

Die Nutzer haben dabei keine Wahl – die KI-Funktionen kommen, ob man sie möchte oder nicht. Der monatliche Preis steigt dafür um ca. 2 US-Dollar. Zwar ist das deutlich weniger als die bisherigen 20 USD Aufpreis für die KI-Funktionen, aber es ist eben eine Preiserhöhung für etwas, das man vielleicht gar nicht nutzen möchte.

Der Grund für diesen Schritt könnte sein, dass bisher zu wenige Kunden bereit waren, extra für die KI-Funktionen zu zahlen. Durch die erzwungene Integration hofft Google vermutlich, die Nutzung seiner KI-Tools zu steigern.

Microsoft geht einen anderen Weg, der auf den ersten Blick kundenfreundlicher erscheint: Das Unternehmen führt ein nutzungsbasiertes Modell für seine Copilot KI-Dienste ein. Du zahlst also nur für das, was Du tatsächlich nutzt. Aber auch hier gibt es einen Haken: Wer die KI-Funktionen intensiv nutzt, könnte am Ende deutlich mehr zahlen als bei einem Pauschaltarif. Außerdem macht es die Kosten weniger planbar.

Beide Ansätze zeigen: Die großen Tech-Unternehmen suchen noch nach Wegen, ihre teuren Investitionen in generative Künstliche Intelligenz rentabel zu machen.

Wie siehst Du diese Entwicklung? Würdest Du lieber selbst entscheiden, ob Du für KI-Funktionen zahlen möchtest? Oder findest Du es praktisch, wenn sie automatisch enthalten und dafür günstig sind? Sag mir deine Meinung in der Umfrage der Woche!


📢 News der Woche in Kürze

Google Passwortmanager unterstützt jetzt Passkeys unter iOS

Google hat angekündigt, dass der eigene Passwortmanager nun auch Passkeys auf iOS- und iPadOS-Geräten unterstützt.

Ein entscheidender Vorteil des Google Passwortmanagers ist die plattformunabhängige Synchronisierung: Apples eigene Lösung synchronisiert Passkeys nur auf Apple-Geräten mit demselben Apple-Account. Google hingegen erlaubt über den Chrome-Browser den reibungslosen Zugriff auf Passkeys über verschiedene Betriebssysteme hinweg, darunter Android, Windows und ChromeOS. (via Caschys Blog)


Apple reagiert auf falsche Zusammenfassungen der KI

Apple hat mit der Veröffentlichung von iOS 18.3 Beta 3 auf wachsendende Bedenken bezüglich der von der KI generierten Zusammenfassungen von Benachrichtigungen reagiert. Medien wie BBC und New York Times hatten auf ungenaue und manchmal sogar verstörende Zusammenfassungen hingewiesen.

Momentan sind Apple Intelligence-Zusammenfassungen für Nachrichten- und Unterhaltungs-Apps daher vorübergehend deaktiviert, während Apple versucht, die Qualität und Genauigkeit der generierten Informationen zu verbessern. Auch Hinweise auf mögliche Fehler sind nun in die Einstellungen integriert, um zukünftige Missverständnisse zu vermeiden. (via iPhone-ticker.de)


Apple Coach: Der nächste Schritt in der Gesundheits-Technologie

Apple plant laut Insider Mark Gurman, sein Angebot im Bereich der Gesundheits-Technologie mit einem neuen KI-gesteuerten Service namens „Apple Coach“ zu erweitern. Dieser Gesundheitstrainings-Dienst soll Nutzer dabei unterstützen, gesünder und motivierter zu leben, indem er einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, der über reine Fitnessüberwachung hinausgeht.
(via macerkopf.de)


👾 Was passiert bei mir?

Nachdem die Resonanz auf meine Suche nach einer digitalen Medienassistenz auf den eigenen Kanälen verhalten war, streute ich mein Gesuch in einigen Freelancer-Facebook-Gruppen und wurde nicht enttäuscht. Im Laufe der Woche kamen zwar nicht die sprichwörtlichen Wäschekörbe an Antworten, aber immerhin rund ein Dutzend Bewerbungen.

Nun bin ich dabei, daraus den richtigen Kandidaten/die richtige Kandidatin auszuwählen und ich habe ein gutes Bauchgefühl, dass die benötigte Unterstützung schon sehr bald gefunden ist.


🎥 Meine aktuellen Veröffentlichungen

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So wird dein iPhone Sperrbildschirm zum 2. Gehirn 🧠

In diesem Video zeige ich dir, wie du deinen iPhone-Sperrbildschirm mithilfe von Kurzbefehlen und Widgets so anpasst, dass du nie wieder einen guten Gedanken oder einen wichtigen Termin vergisst und eine schnelle KI-Recherche mit nur einem Tippen starten kannst.

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Mac ohne Touch ID? So entsperrst du ihn schnell & sicher 🔐


Community News

🎤 Umfrage der vergangenen Woche

Meta-Chef Mark Zuckerberg sagt: "Apple hat schon lange nichts Großartiges mehr erfunden." - und meint damit die fast 20 Jahre seit Einführung des iPhones. Hat er recht?

Kommentare:

"Was ist mit den M-Chips? Die sind großartig. Und was juckt es Mark Zuckerburg? Meta hat noch nie etwas erfunden"
"Ich finde die AirTags gut. Klein, aber richtig fein. Oder die AppleWatch."
"Mark wer?"

In der neuen Umfrage möchte ich von dir wissen, welche Form von KI-Integration in Business-Software (wie MS Office und Google Workspace) du dir wünschst.


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Einen entspannten Sonntag und beste Gesundheit wünscht dir

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